| Kurze Vereinschronik
(1925 - 2005) |
1925
Vor nunmehr 76 Jahren haben sich junge Männer von Steinbach zusammengeschlossen
und den Sportverein Steinbach gegründet. Dieser Vereinsname besteht
noch heute wie vor 76 Jahren. Der erste Vorsitzende 1925 war Herr Josef
Kuhn. Unter dessen Initiative wurde bald der Bau eines Sportplatzes begonnen.
Der erste Sportplatz wurde von der Gutspächterfamilie Georg Kuhn
auf dem sogenannten Sandbuckel in der Flurabteilung Vogelsang zur Verfügung
gestellt. Eigentümer war die Familie von Hutten. Heute ist davon nichts
mehr zu sehen, denn der Sportplatz fiel den Sandgruppen der Firma Kuhn
zum Opfer.
Das erste Fussballspiel des SV Steinbach wurde im Juni 1925 gegen die
Nachbargemeinde Sendelbach ausgetragen und mit 1:0 gewonnen.
Nach Fertigstellung des Sportplatzes wurde dann auch an Verbandsrunden
und mit großer Vorliebe an Pokalturnieren teilgenommen. Zu den Auswährtsspielen
gelante man zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Pferdegespann und mit
der Bahn. |
1927
Der erste Vorsitzende wanderte nach Amerika aus. Danach übernahm
Fritz Bernard die Vereinsführung. Vor dem Krieg waren noch Karl Helfrich,
Philipp Wenzel und Adalbert Keller als Vorsitzende tätig. |
1938 / 39
Erliegen der Vereinstätigkeit wegen des 2. Weltkrieges |
1946
Im Frühjahr 1946 wurde der Sportplatzes wiedergerichtet und das
Fußballspielen im SV Steinbach wieder aufgenommen. Bereits im Herbst
wurden wieder Verbandsspiele ausgetragen. |
1953 / 1954
Es ergab sich eine Möglichkeit dank der Flurbereinigung und mit
Hilfe der Gemeinde, einen neuen Sportplatz im Dorf zu bauen. |
1957
Erste Meisterschaft der Fußballmannschaft und Aufstieg. Der neue
Sportplatz wurde eingeweiht und auf gemeindeeigenen Grund dem SV Steinbach
zur Verfügung gestellt. |
1965
Die Turnabteilung wurde gegründet. Diese fand bei den Frauen bald
regen Zuspruch. |
1969
Bau einer Flutlichtanlage um auch in den Wintermonaten Abend-Training
zu ermöglichen (Es gab damals noch nicht viele Vereine mit einer Flutlichtanlage;
so boten sich die Mannschaften für Trainingsspiele gerne an)..Im gleichen
Jahr wurde die Faustballabteilung gegründet und Richard Freund zum
ersten Vorsitzenden gewählt. |
1971
Mangels eines Vereinsheimes wurde 1971 in der Scheune Hermann Goldbach
(heute Wohnhaus) ein schöner Umkleideraum mit Wasch- und Duschanlagen
in Eigenleistung geschaffen. |
1972
Neben dem Fußballplatz wurde ein Faustballplatz gebaut. |
1975
Fest zum 50-jährigen Vereinsbestehen. Antrag bei Bayerischen Landessportverband
auf Beihilfe für den geplanten Sportheimbau. |
1976
Der SV Steinbach begann 1976 als einer der ersten Vereine im Landkreis
mit der aktion "Lauftreff". Einreichung des Bauplanes bei der Stadt Lohr
nach vielen mühevollen Gesprächen mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt,
Landratsamt usw. |
1977
Vor Erteilung des Baurechtes durch die Bay. Staatsregierung an die
Stadt Lohr im Rahmen der Gebietsreform unterschreibt Herr Landrat Ammann
im Lohrer Rathaus den Bauplan des Sportvereins Steinbach zur Errichtung
des Sportheimes. |
1978
"Wandern im Verein" wird offiziell eingeführt und als Abteilung
ins Leben gerufen. Gründung der Fußball-Damenmannschaft. In
der Jahreshauptversammlung beschließen die Mitglieder den Bau des
Sportheimes. |
1979
Baubeginn des Sportheimes |
1982
Gründung der Volleyballabteilung. |
1983
Inbetriebnahme der Umkleideräume und Duschen im Erdgeschoß. |
1984, Sportheimeinweihung (15.-18. Juni 1984)
(siehe Festschrift zur Sportheimeinweihung)
Neugründung der Tischtennisabteilung aufgrund der jetzt zur Verfügung
stehenden Räumlichkeiten im neuen Sportheim. Fürher wurde hierzu
auch die alte Schule oder der Saal des Gasthauses Adler genutzt. Abteilungsleiter
war Rudi Back. |
1985
Planung und Beschließung eines neuen Sportplatzes. Fest zum 60-jährigen
Vereinsbestehen war ein großer Erfolg |
1986
Beginn der Arbeiten am neuen Sportplatz an der Steinbacher Straße. |
1988, Sportplatzeinweihung (9.-11. Juli 1988)
Einweihung des neuen Sportplatzes am 10.7.1988.
(siehe Chronik zum Sportplatzbau, Prominentenspiels der „Uwe-Seeler-Traditionself“
gegen eine verstärkte Steinbacher Auswahlmannschaft vor rund 4000
Zuschauern) |
1989
Die Blockhütte am neuen Sportplatz wurde errichtet. Die Ski-Abteilung
"Emirate" wurde gegründet. Erster Abteilungsleiter war Thomas Marschall.
Wiederaufnahme der Aktivitäten in der Tischtennisabteilung |
1990
Bau der Blockhütte am neuen Sportplatz. Der Verein hat jetzt ca.
400 Mitglieder. |
1991
Mitgliederversammlung beschließt Sportheim - Anbau |
1992 / 1993
Planerstellung durch Raimund Schwab, Finanzierungsanfragen. |
1994
Stadt Lohr erteilt die Genehmigung Baubeginn mußte auf 1996 verschoben
werden, weil die Stadt Lohr keine Zuschüsse mehr erteilt. |
1995
Fest zum 70jährigen Vereinsbestehen |
1996
Beginn der Bauarbeiten durch viele freiwillige Helfer |
1997
Nutzung des vergrößerten Turn- und Gymnastiksaales im 1.
Obergeschoß |
1998
Neue Duschen und Umkleideräume können benutzt werden. |
1999
Einweihung des Sportheim - Anbaues im Rahmen eines Spiel- und Sportfestes |
2000
Der SV Steinbach feierte sein 75-jähriges Vereinsjubiläum
mit Fußballstadtmeisterschaft, Unterhaltung im großen Festzelt
mit Angel Landing,Jukebox,Struwelpeter |
2001
Veranstaltungen wie Preisschafkopf, Jugendturnier, Weinfest, |
2003
SV Steinbach erhält den Pluspunkt Gesundheit vom BTV verliehen
und bietet Gesundheitskurse an (Wirbelsäule, Nordic Walking, Rücken Fit) |
2005 Der SV Steinbach feierte sein 80-jähriges
Vereinsjubiläum mit Kommersabend, AH-Steinbachturnier, Jugendturnier,
Seniorennachmittag. |
2008 Die Fußballabteilung des SV Steinbach fusioniert mit der
Fußballabteilung des SV Sendelbach am 18.01.08 zum neuen Verein SV
Sendelbach-Steinbach. |
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| Geschichte
von Steinbach |
Nach allen Erkenntnissen gehörte Steinbach seit jeher zum Eigentum
des Hochstifts Würzburg, das seine Besitzungen an Adelige verlieh.
1282 wird erstmals ein Ritter mit dem Namen Swimmere genannt, der Steinbach
als Pfand für eine Geldsumme, die er dem Fürstbischof lieh, erhielt.
In der Folgezeit wechselten die Besitzer mehrmals, bis im 16. Jahrhundert
die Rienecker den Ort erhielten, deren Nachfolger die Herren von Hutten
zum Stolzenberg durch Heirat wurden. Ein Würzburger Fürstbischof
aus diesem Geschlecht, Christoph Franz von Hutten, ließ 1719 von
dem großen Barockmeister Christoph Greising die Kirche erbauen.
Ein weiteres bedeutendes Baudenkmal in Steinbach ist das Huttenschloss
aus den Jahren 1725 - 28, das nach den Plänen von Balthasar Neumann
im Auftrag von Franz Ludwig von Hutten errichtet wurde. Der nord-westliche
Flügel mit Rundtürmen und Portal stammt jedoch noch von einem
ritterlichen Sitz, der im 16. Jahrhundert an dieser Stelle stand. Bei
der Zerstörung des Schlosses 1945 konnte eine umfangreiche Barockbibliothek
gerettet werden. Ab 1964 erfolgte unter Friedrich Karl von Hutten eine
umfassende Wiederherstellung des Schlosses, das von einer Mauer umgeben
inmitten eines Parkes liegt.
1972 kam die eigenständige Gemeinde Steinbach zur Stadt Lohr a.
Main als Ortsteil. Im Jahr 2000 zählt Steinbach durch das neue Baugebiet
fast 900 Einwohner. Steinbach hat sich in diesem Jahrhundert über
die ehemaligen Ortsgrenzen hinaus entwickelt. 1939 hatte Steinbach 350
Einwohner.
Im Jahr 1946, nachdem Steinbach durch den Zuzug von Heimatvertriebenen
und dem Bau der Schleusenanlage auf fast 500 Einwohner angewachsen war,
begann das Vereinsleben im Dorf wieder aufzuleben.
Wenn man über Steinbach berichtet, dann muß natürlich
auch die Wallfahrtskirche Maria-Buchen genannt werden. Rund zwei Kilometer
sind
es, von Steinbach durch das schöne Buchental, zur Klosteranlage. Ziel
vieler Wallfahrer aus nah und fern ist das Gnadenbild, welches die
schmerzhafte Muttergottes mit dem toten Heiland auf dem Schoß darstellt.
Die Figur stammt aus dem 13. Jahrhundert. Das Kloster selbst wird seit
1726 von Kapuzinern betreut. In den Sommermonaten sind immer Wallfahrer
in Steinbach zu sehen, die den Weg nach Maria-Buchen gehen.
Steinbach ist also geschichtlich und kulturell ein bedeutender Lohrer
Ortsteil. Heute ist Steinbach ein ruhiger Wohnort von Lohr, der in den
nächsten Jahrzehnten sicher noch beliebter werden wird. Ein schöner
Radweg verbindet den Ortsteil mit der Stadt Lohr .
Fremde wissen Steinbach längst zu schätzen und nehmen die
Gastfreundschaft in Privatquartieren und Gasthöfen gerne in Anspruch.
Die umliegenden Wälder, das schöne Buchenbachtal und die
Uferpartie des Maines bieten Freunden wie auch Einheimischen herrliche
Wandermöglichkeiten. |
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| Geschichte
des Sportheim - Anbaues (1996-1999) |
Vor ca. 10 Jahren wurde erstmals bei einer Generalversammlung angeregt,
das Sportheim anzubauen, weil es für die Zukunft zu klein und gewisse
Anordnungen im Sportheim unpraktisch waren.
Daraufhin hat die Vorstandschaft beschlossen zu prüfen, ob ein
Anbau möglich ist. Beim BLSV wurde ein Antrag auf Bezuschussung eingereicht.
Im Jahr 1992 wurde vom Architekt Raimund Schwab der Plan erstellt,
der uns auch als 2. Bürgermeister hilfreich war. In der Planungsphase
wurden wir auch von Ottmar Kliegl, dem Kreisvorsitzenden des Bayer.
Landessportverbandes unterstützt.
Von der Nachbarin Rita Büdel bekam der Verein großzügigerweise
im Tausch mit Roland Schuh-mann 17 qm Ihres Gartens, damit die Einfahrtbreite
gewährleistet blieb. Die Vorstandschaft möchte sich hiermit auch
noch
einmal dafür bedanken.
Von der Stadt Lohr wurde im Januar 1994 die Baugenehmigung erteilt.
Weil aber von 1994 bis 1996 keine Zuschüsse durch die Stadt Lohr genehmigt
wurden, mußte der Baubeginn auf Mai 1996 verschoben werden.
Im Mai 1996 begannen Mitglieder mit den Bauarbeiten. Im September 1996
war der Rohbau fertig. Über den Winter 1996 / 97 wurden sämtliche
Installationsarbeiten wie Wasser, Strom, Verputzen usw. in Eigenleistung
erstellt.Ende 1997 konnte im Obergeschoss wieder im vergrößerten
Turn- und Gymnastiksaal geturnt werden. Im Mai 1998 wurde das Erdgeschoß
mit den neuen Umkleideräumen in Betrieb genommen. Im Laufe des Jahres
1998 wurden die Außenarbeiten (Putz, Fließen, Klinker usw.)
fertiggestellt.
Im Juli 1999 wurde der neue Anbau im Rahmen eines Sportfestes eingeweiht.
Im Rahmen eines Ehrenabends wurde den freiwilligen Helfern besonders
gedankt. |
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